Aktuelles

Eschenhof im Oktober 2017

Garteneinsatz mit Erntedankritual

Heute haben sich die Wildsprößlinge zum vorletzten Mal für dieses Jahr auf dem Feld getroffen. Sie haben ihre Beete abgeerntet und zum Abschluß einen kleinen Erntekreis gemacht: Eine Dankesrunde an alle und alles, was zum Gelingen der Ernte gesorgt hat, ein Dankeschön an die Kräfte der Natur. Bei schönstem Sonnenschein köchelt am Gemüseputzraum derweil schon die Suppe auf dem Herd. Wie das über den ganzen Hof duftet!

Danke für diesen tollen Platz und Danke an die Menschen, die es unseren Kindern ermöglichen im Jahreskreislauf mit ihren Händen in der Erde zu graben, Erfahrungen zu sammeln und die Früchte ihrer Arbeit zu ernten.


Fasching im Februar 2017

Am 3. Februar 2017 war es soweit! Diese Aufregung konnten wir auch wirklich nicht länger aushalten! Endlich standen wir im Festsaal, in der herrlich bunten Zauberwelt! Zuerst war es ganz still, weil wir so über den schön geschmückten Saal gestaunt haben! Da gab es einen Zauberwald mit echten Bäumen und Regenbogen-Feenschleiern, eine mystische Orakelbude von einem echten Wahrsager, der sogar seine Kristallkugel dabei hatte. Dann gab es noch eine Lichter-Höhle, einen Spinnenfädenwald, ein Schloss… alles war so bunt und so schön wie in einem Traum.  Es gab natürlich auch einen Zaubertrank aus einem richtigen Hexenkessel mit Krötenschleim und Froschaugen. Nach dem ersten Staunen konnte unser magisches Fest beginnen… und das mit der Stille hat sich dann schnell gelegt! Wir haben uns alle in unseren wundersamen Verkleidungen begrüßt und zusammen den „Boogie-Boogie“ getanzt, haben viele schöne und lustige Spiele gespielt – bis wir ganz ausser Atem waren. Zum Essen hatten wir natürlich nicht so viel Zeit, weil wir ja gefeiert haben, aber zugegeben: die Hexenbesen, Drachenbrote, Monsterspieße, Delfinbananen und Schnirgelschnecken waren nicht nur sehr ansehnlich, sondern auch äusserst schmackhaft! Zwischendurch gab es eine kleine Zauebrei von einem echten Zauberer! Der konnte Hokuspokus die Schale eines Hühnereis wegzaubern! Zum Schluß der Faschingsfeier gab es noch ein Theater Stück: „Der Junge, der sich nie fürchtete“. Das war vielleicht spannend, mit einer wilden Waldhexe, einem Bären, einem grimmigen Hund, einem finsteren Troll und Bloomsterfina, der Kuh… aber der furchtlose Junge hat alles wieder in Ordnung gebracht! Das Fest war wirklich ein Riesenspass! Wir wollen jetzt öfter im Jahr Fasching feiern.
Danke an alle, die unser Fest so schön gemacht haben!

   


Laternenfest November 2016

Einer unserer schönsten Tage im Jahr ist immer das Laternenfest. So auch dieses Jahr. Schon Wochen vorher haben wir über 400 Gläser mit buntem Papier beklebt,
Laternen gebastelt und ein kleines Singtheater geprobt. Am frühen Abend des 4. November war es dann endlich soweit und wir haben uns mit unseren Familien
und unseren Laternen am Bauwagen getroffen. Erst mal haben wir uns alle Laternen angeschaut. Wir haben alle so schöne Laternen: Dinosaurier, Pferde, Einhörner, Eichhörnchen, Igel, Füchse, Eulen… Laternen mit Zwergen, die ums Feuer tanzen, Laternen mit echten Blättern … Laternen in allen Farben.
Inzwischen ist es dunkel geworden. Zum Glück haben wir am Nachmittag schon den ganzen Weg vom Bauwagen bis zum Steinplatz mit unseren buntbeklebten Gläsern gesäumt,
deren kleine Lichter jetzt wunderschön strahlen. Dann sind wir losgewandert. Die Laternen haben geleuchtet,  Anton hat Akkordeon gespielt und wir haben Laternenlieder dazu gesungen.
Diese kleine Wanderung  durch die Stille des dunklen Waldes – der Anblick des Lichter-Weges und unserer Laternen – die frische, klare Waldluft – die hellen Lieder in der tiefen Stille – kann man nicht mit Worten beschreiben. Es ist einfach magisch.

Als wir alle beim Steinplatz ankamen, haben wir uns unser köstliches Buffet schmecken lassen. Jeder hat etwas mitgebracht… mmmmh! Wir haben Stockbrote gebacken, am Feuer gesessen und gespielt. Natürlich haben wir auch unsere Überraschungs-Auführung für unsere Gäste gemacht. Die waren vielleicht begeistert! Später, als wir schon ein ganz bisschen müde wurden, ist irgendwoher die Waldfrau gekommen und hat uns in ihrem Wald-Wohnzimmer Geschichten vorgelesen. Das Wohnzimmer hat sie extra für uns mitgebracht – sehr gemütlich. Danach sind wir nach Hause gegangen… noch ein letztes mal durch den schöööönen Lichterwald. Wir freuen uns schon sehr auf das nächste Laternenfest!

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Ein Jahresbericht:

Die Wildsprösslinge auf dem Eschenhof zum gemeinsamen Gärtnern und Lernen

Ende Mai 2016 haben wir uns zum ersten Mal auf dem Eschenhof getroffen und uns den Gemüsepflanzen genähert. Wir haben unterschiedliches Saatgut, fertige Gemüsepflanzen und Jungpflanzen bestimmt und zugeordnet. Noch war für den einen oder die andere Neues dabei. Wir haben erfahren, was die Pflanze zum Wachsen braucht. Und los ging es auf’s Feld.

Dort haben wir zuerst festgelegt, was wo wachsen soll und dann ordentlich gelockert und geharkt. Wir haben uns in drei Gruppen aufgeteilt und die drei Beete mit den Gemüsepflanzen belegt.

Im ersten Beet haben die größeren Kinder Möhren, Rote Bete und Radieschen ausgesät. Hier wurden auch Porree-Jungpflanzen und Steckzwiebeln gesetzt.
Im zweiten Beet haben wir Jungpflanzen von Salat, Fenchel, Kohl und Sellerie gepflanzt und auch zwei Kartoffeln eingegraben.
Das dritte Beet haben wir „Indianerbeet“ genannt, weil wir dort die drei Hauptnahrungspflanzen der Indianer Kürbis, Mais und Bohnen angesät haben.

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Drei Wochen später sahen die Beete ziemlich grün aus, allerdings ist nicht nur unser junges Gemüse gewachsen, sondern auch viel Beikraut. Das haben wir mit kleinen und größeren Handgeräten sowie unseren Händen entfernt, um dem Gemüse mehr Raum zu geben. Den Salaten haben wir kleine Tipis aus Stöckchen gebaut, damit der Feldhase sie nicht fressen kann.

Am nächsten Gartentag haben wir wieder neues und übriggebliebenes Beikraut entfernt und konnten schon Radieschen und Salat ernten, was wir dann zum Frühstück gegessen haben.
Nach der Arbeit haben wir eine kleine Trecker-Runde auf dem Anhänger gedreht und ordentlich Kirschen genascht.

Wieder drei Wochen später waren die Pflanzen schon echt groß, sodass wir sie alle leichter beim Jäten erkennen konnten. Auch die Blumen, die wir zur Verschönerung vor allem an die Ränder gepflanzt haben, blühten nun schön. Wir haben einen leckeren Salat zubereitet und Kohlrabi und Fenchel genascht.

Beim Herbstanfang haben wir viel über die Reife von Pflanzen gesprochen. Wann können wir sie essen, wann und wie vermehren sie sich, und wann sterben sie?
Wir konnten viele Ringelblumensamen ernten und einen schönen Blumenstrauß pflücken.

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Vor allem konnten wir schon so viel Gemüse ernten, dass wir zwei unterschiedliche Suppen zum Mittagessen zubereiten konnten. In der einen Suppe waren Rote Bete (Rüben und Blätter), Porree, Sellerie, Zwiebel, Möhren und Fenchel. Die andere Suppe wurde eine leckere Kartoffel-Kürbissuppe. Alle haben gut mitgeholfen und ordentlich zugelangt. Im Wald haben wir dann nochmal eine Suppe aus unserer Ernte gekocht.

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Wieder drei Wochen später trafen wir uns in diesem Jahr zum letzten Mal bei unseren Beeten. Da haben wir alles abgeerntet und uns kräftig bedankt. Dann haben wir wieder viel geschnippelt und eine leckere Suppe gekocht. Etwas Gemüse haben wir noch mit in den Wald nehmen können – für später.
Aus den Kürbissen wurden schöne Laternen geschnitzt.
Jedes Mal haben wir auch in den Folientunneln geschaut, wie die Pflanzen und vor allem welche, im geschützten Anbau so wachsen.

Alles in allem hatten wir viel Spaß und haben eine Menge gelernt. Wir haben erfahren, dass wir mit unseren Händen vieles bewirken können und dass sich etwas Anstrengung lohnt. Mithilfe der Natur können wir unser Essen selbst anbauen und dann war es auch noch lecker.

 


Bei Riekje auf dem „Ponyhof“ 15. September 2016

Tagelang schon waren die wilden Sprösslinge des Waldkindergartens aufgeregt, denn Riekje und ihre Mama Petra hatten alle zu sich nach Hause eingeladen. Da zu dem Hof auch viele Reitponys gehören, hofften unsere Pferde-Virus-Infizierten-Kinder natürlich auf einen wilden Ritt… Zwei unserer Kinder waren jedoch noch nie geritten.

Am Ausflugstag verwöhnte uns die Sonne noch mal so richtig mit hochsommerlichen 28°C!

Zuerst wurden – ganz klar – die Ponys begrüßt. Petra wählte drei von ihnen aus: Bella, Clara und Pia, und brachte sie mit uns auf den gegenüberliegenden Reitplatz. Wer nun dachte: “Los geht`s!“ hatte sich geirrt. Denn Riekje teilte uns mit, dass einige ihrer Pferde verschwunden seien und bat um Hilfe bei der Suche. Um die Pferde zu finden, mussten wir Aufgaben lösen. Aus einem Korb mit Früchten wurde herausgesucht, was davon Pferde fressen dürfen. Bei den Kastanien waren sich alle einig– die fressen Pferde nicht! Bei einem spannenden Wettrennen wurden Gummi-Pferde an einem langen Band auf einen Stift aufgewickelt. Gar nicht so einfach!!! Beim Reifen-Wurf hatten wir Glück, denn jedem gelang es, mit dem Reifen eines der aufgestellten Tiere zu treffen. Die allerschönste Aufgabe war das Pferdeputzen. Mit Bürste und Gummistriegel „polierten“ wir die drei Ponys auf dem Reitplatz. Elina und Riekje trauten sich sogar, die Hufe auszukratzen! Als Letztes sammelten wir Äpfel für die Pferde. Nun hatten wir alles bewältigt, und tatsächlich fanden wir die vermissten Pferde im Spielzeugschuppen: Dort standen für uns fünf (handgemachte Stecken-)Pferde bereit! Was für eine Freude!

Nun durften auf dem Reitplatz alle Kinder eine Runde Probereiten. Mit Reitkappe sah jeder plötzlich so anders aus… Clara, Bella und Pia trugen uns gemächlich Runde um Runde. Selbst Jim und Jonathan, die noch nie geritten sind, trauten sich auf den schaukelnden Pferderücken. Strahlende Augen und Stolz ob des eigenen Mutes…

Dann ging es zurück auf den Hof. Spielzeit! Auf dem riesigen Trampolin wurden kühne Sprünge gezeigt, und auch die Rutsche, der Sandkasten, der Kaufmannsladen und die Tretfahrzeuge luden zum Spielen ein.

Während wir spielten, holte Petra sich nacheinander die Kinder auf den Reitplatz. Dort war ein Parcours aufgebaut. Dieser sollte reitend bewältigt werden! Slalomreiten, Reiten durch und über liegende Stangen, Reiten durch Tore und im Kreis um die Reifen bereiteten allen viel Freude… und Petra einen Sonnenbrand!

Zur Stärkung gab es Milchreis mit Fruchtsuppe, Zimt & Zucker und Apfelmus. Dank an Jims Mama, die so lecker für uns kochte!!!

War das ein Tag!

Danke an Petrafür einfach alles!!!

Danke an Riekjefür ihre Riesengeduld!!!

… und Danke an Pia, Clara und Bellaihr seid die Besten!!!

 

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Reaktionen der Kinder auf unseren Ausflug am nächsten Tag:

Was hat euch gut gefallen und was nicht so gut?

Raj: „Mir hat gefallen, auf dem Trampolin zu hüpfen.“
Titus: „Pferde suchen war toll.“
Jordan: „Reiten war am besten.“
Elina: „Ich fand am schönsten, die Pferde zu reiten.“
Marlene: „Ich fand am schönsten, die Pferde zu reiten.“
Pauline: „Ich fand es am schönsten zu reiten.“
Paul: „Ich fand es am schönsten, auf dem Trampolin zu hüpfen.“
Elsa: „Mir hat am besten der Parcours gefallen.“
Jim: „Ich fand am schönsten, auf dem Trampolin zu springen.“
Jonathan: … fand den großen Spielzeugtraktor gut, er sammelte viiiiiele Kastanien in den Anhänger!
Grit: „Mir hat richtig gut gefallen, dass sich alle getraut haben zu reiten und dass die Pferde so superlieb waren.“
Titus: „Mir hat am besten gefallen, dass ich geritten bin.“
Paula: „Pferde zu reiten war schön.“
Riekje: „Es war schön, auf Bella zu reiten.“
Johanna: „Wir haben gestriegelt und wir sind geritten.“

 


In der Imkerei,  Juli 2016

Als Höhepunkt unseres Bienenprojektes machten wir uns an einem schönen Frühsommertag auf nach Kuhlrade, einem kleinen Dörfchen bei Carlow. Wir hatten zuvor schon einiges über die Bienen erfahren – auch von der Bienenexpertin Astrid, die grade ein Praktikum bei uns gemacht hat – und wollten uns mal bei Imker Christoph Antholz, „Kalle“ genannt, alles selbst besehen. Als erstes gingen wir zu den Bienenhäuschen auf dem Gelände und Kalle zeigten uns die vollen Waben. Mmmmh! Wir durften den Kasten, in dem die Bienenwaben drin sind und auf dem noch viele Bienen krabbelten, selbst halten. Natürlich haben wir uns das alle getraut. Die Königinnen konnten wir gut erkennen. Einige bekamen eine Nummer. Dann haben wir mit einem Eisenkamm den Wachs von den Waben gekratzt und den ganzen Kasten in die Handschleuder gestellt. Wir haben alle zusammen geschleudert bis der Honig in den Abfülleimer floss. Wir mussten uns ganz schön anstrengen! Als Überraschung durften wir uns jeder ein kleines Glas mit dem frischen Honig abfüllen und mit nach Hause nehmen. Mmmmh – wie lecker! Danach haben wir uns noch die GROOOße Schleuder angesehen und auch, wie die Gläser verpackt werden. Für uns war das ein aufregender und schöner Tag. DANKE KALLE, dass du uns alles so schön gezeigt hast und den leckeren Honig geschenkt hast!

In unserem Bauwagen hägt unsere Filz-Bienenkönigin Lilli mit ihren Arbeiterinnen über unserem Frühstückstisch. Und wenn wir dann ein Honigbrot schleckern, denken wir gern an diesen schönen Ausflug!

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Ausflug nach Schwerin (Mai 2016)

Letzten Freitag haben wir einen ganz besonderen Ausflug gemacht, nämlich zum Schweriner Schloss!

Schon die Zugfahrt war ein richtiges Abenteuer, schließlich sind einige von uns zum ersten Mal mit dem Zug gefahren. Es war gar nicht so leicht, den richtigen Bahnsteig zu finden und an der richtigen Stelle auszusteigen… das war aber erst der Anfang. In der Empfangshalle des Schlosses angekommen haben wir nicht schlecht gestaunt, als die Frau uns erzählt hat, dass hier mal ein Herzog gewohnt hatte – in 650 Zimmern! Ob er die wohl alle kannte? Jedenfalls konnten wir auf den Bildern in der Empfangshalle viele Geschichten über das Schloss und den Herzog sehen. Bevor wir nun das Schloss betreten wollten gab es eine Riesen-Überraschung: wir haben echte Prinzessinnen- und Ritterkleider bekommen und uns angezogen wie die echten Prinzessinnen und Ritter von damals. Wir haben uns ganz wunderbar gefühlt!! Dann hat die Frau uns noch vom Schlossgeist „Petermännchen“ erzählt. Den wollten wir natürlich sofort sehen. Aber die Frau hat gesagt, dass kein Erwachsener den je gesehen hat, nur ein Kind hatte dem Petermännchen jeden Abend zu essen ans Bettchen gelegt und am nächsten Morgen war das Essen weg und das Bettchen eingedellt. Das Petermännchen war also da gewesen. Wir haben uns also einige Zimmer angesehen; auch den Thronsaal mit den herrlichen Bildern an der Decke. Natürlich haben wir in überall Ausschau nach dem Petermännchen gehalten, aber es hatte sich wohl zu gut versteckt. Vielleicht war es ja in der Grotte? Wir haben da so eine kleine Tür gesehen… so einen Höhleneingang….
Das  war sehr spannend und sehr schön im Schweriner Schloss!

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Wie kommt denn das Pferd da oben hin?
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Fünf liebreizende Prinzessinnen und vier edle Ritter!

Fahrzeugtag im Wald (Mai 2016)

An einem schönen Maientag war es endlich mal wieder so weit! Fahrzeugtag!
Alle Kinder brachten ein Fahrzeug ihrer Wahl mit zu uns in den Wald.
Große Räder, kleine Räder, Räder mit Stützen, Pferd oder doch Rad? Laufroller, Roller… war das ein bunter Haufen.
Im Morgenkreis hatten wir alle Fahrzeuge aufgestellt und nach dem Frühstück konnten die Kinder es kaum erwarten, bis der Parcour aufgebaut war.
Wir bauten zwei Fahrbahnen mit allerlei Hindernissen auf. Die Kinder fuhren Slalom um die Eimer oder Seile, mussten sich durch enge Wege schlängeln oder konnten sich an einer Wippe ausprobieren.
Toll war es, die Fahrzeuge auch mal zu tauschen. Dabei hatten unsere „Großen“ besonders viel Spaß auf den kleinen Fahrzeugen und einige stellten doch fest, wie unterschiedlich die Räder sich fuhren.
Zum Abschluss machten die Älteren sich auf eine Abenteuerfahrt durch den Wald soooooo weit bis fast nach Dechow, am Abzweiger vorbei, Richtung Märchenplatz, Wendeschleife und Schlucht.
Hilfe, hier hatten wir uns ja mal verlaufen!
Aber es war toll, wie schnell man so den Wald durchfahren konnte.
Anstrengend war es auch und für einige sogar die erste Fahrradtour!
Die Laufradgang hatte am Rodelberg seehr viel Spaß und ließ sich immer schön den Berg hinunter rollern, hui, das gab Schwung!!
Es war ein toller Tag für alle und beim Morgenkreis am nächsten Tag kam gleich die Frage…… Ja, wir werden den Fahrzeugtag bald wiederholen!

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Fahrradtag im Wald – ein ganz besonderer Tag!

 


Faschingsfest im Dorfgemeinschaftshaus (Januar 2016)

Zwei Wochen haben wir darauf hingefiebert… und dann endlich war es soweit: am Freitag, den 29.1. haben wir Fasching gefeiert! Das war so aufregend! … Wie jedes Jahr haben wir uns am Nachmittag im Dorfgemeinschaftshaus in Dechow getroffen. Die Kinder aus Dechow waren auch alle eingeladen. Dieses Jahr gab es aber etwas Neues: Das Festkommittee hatte sich ein Motto ausgedacht, unter dem die Feier stattfinden sollte und das Thema war (natürlich) „Wald“. Wir haben uns also alle als Waldwesen verkleidet und das Festkommittee hatte den Festsaal so schön hergerichtet, dass wir uns gleich im Festwald wohlgefühlt haben. Es gab eine Höhle, einen Teich, Bäume, Baumstämme, Spinnen… fast wie im echten Wald. Natürlich gab es auch Luftballons und ein sehr leckeres Waldpincknick:-) Aber jetzt mal von vorne: Zuerst haben wir uns alle im großen Kreis begrüßt und unsere Kostüme bewundert. Da gab es Hasen, Füchse, verschiedenste Waldelfen, Zwerge, Buntspechte, Waldritter, Marienkäfer, Wildkatzen, Bären, Libellen, einen riesigen Fliegenpilz, einen sehr kleinen Pilz, einen Raben, einen sehr komischen Waldschrat, einen Waldkönig, eine Schnecke, grünes Gestrüpp, Robin Hood und noch einige mehr… wir haben viele lustige Spiele und Tänze gemacht: den Boogie Woogie, Stuhltanz, Luftballontanz, Wettessen… irgendwann sind 3 komische Leute gekommen – ein Förster und zwei Spaziergänger, die gerade im Festwald spazieren gingen und uns alle so seltsam angeguckt haben… mit Ferngläsern und Bestimmungsbüchern… die haben wohl gedacht, wir wären alle echte Waldwesen! So gut waren wir verkleidet! Am Ende hat uns das Festkommittee noch ein schönes Theaterstück vorgespielt: „Es klopft bei Wanja in der Nacht“. Da wollten wir noch eins, aber sie haben nur geguckt und konnten kein anderes. Das war ein wunderschönes Faschingsfest! Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr!

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Ein rosa Waldschmetterling tifft eine Rennschnecke
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Der Waldkönig nimmt ein Kastanienbad mit einer Ente
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Ansammlung von Waldwesen

Laternenfest im herbstlichen Wald (6.11.2015)

„Wann ist das Laternenfest?“ Seit Tagen fiebert Elsa dem Laternenfest im Waldkindergarten entgegen. Jeden Tag singt sie auf dem Nach Hause Weg ununterbrochen Laternenlieder rauf und runter.
Endlich, am Freitag Nachmittag um 5 ist es soweit. Wir kommen auf dem Waldparkplatz an, auf dem bereits eine Menge Autos parken. Ein Lichterpfad weist uns den Weg durch den Wald. Etliche Teelichter, von den Kindern mit Transparentpapier beklebte Gläser, säumen den Weg. „Das ist mein Glas!“ sagt Elsa und weist auf das Eine . Ich selbst bin verzaubert von diesem schönen Anblick. Es hat etwas märchenhaftes mit unserer Laterne so durch den dunklen Wald zu spazieren . Und dann hören wir sie, die anderen Kinder und Eltern. Leise Stimmen dringen durch die Dunkelheit und wir können auch schon den Bauwagen und einige Gesichter ausmachen. Wir stolpern über allerlei Wurzeln und müssen unseren Weg heute ertasten. Die Kinder singen zusammen das Lied von Sankt Martin. Jolante galoppiert wild durch den Kreis als Heiliger Martin und bleibt vor Frieda als Bettler verkleidet stehen. Der Mantel wird geteilt und schon galopppiert er weiter, der Martin.
Anton, ein ehemaliges Waldkind, geht nun mit seinem Akkordeon voran und begleitet unseren Laternenzug musikalisch. Seine kleine Schwester Johanna, inzwischen selbst ein Waldkind, und er als großer Bruder sowie sein Bruder Jacob wollten beim Laternenfest unbedingt dabei sein. Singend laufen wir bis zum Steinplatz, wo bereits ein Feuer in der Feuerschale brennt und eine lange Tafel für das Buffet aufgebaut ist. Jeder hat etwas Leckeres mitgebracht und gemeinsam wird gegessen und getrunken. Die Kinder wollen natürlich nur das Eine – Stockbrot über dem Feuer machen!! Geduldig wird der Teig übers Feuer, aber auch oft ins Feuer gehalten. Es geht eben mehr um den Spass des Brotgrillens, als um das fertige Brot. Die Eltern unterhalten sich und die Kinder rennen lachend umher. Immer wieder taucht aus der Dunkelheit meine Elsa auf. An ihren leuchtenden Augen sehe ich, dass es ihr so richtig gut gefällt.
Zum Abschluss wird am Feuer gesessen und gesungen. Anton spielt noch mal sein unerschöpfliches Repertoire an Liedern. Es ist schön so zusammenzusitzen, ich  genieße das fröhliche und gemütliche Beisammensein. Die Kleinen kuscheln müde auf Mamas oder Papas Schoß und Kerstin, eine der drei Erzieherinnen, hat die laut jauchzende Uma auf dem Schoß, die von dem Lied „Nackedei“ gar nicht genug bekommen kann. Bevor wir zum Parkplatz gehen drückt Elsa Grit noch und gibt ihr einen Kuß. Es ist schön die Vertrautheit der Kinder zu den Erzieherinnen so mitzuerleben.
Ein gelungenes Laternenfest!
(von Silke)

Laternenfest im Wald

Am Freitag haben wir uns am frühen Abend zu unserem alljährlichen Laternenfest im Wald getroffen. Als alle da waren, haben wir als Überraschung für unsere Familien und Freunde eine kleine Vorführung am Bauwagen gemacht: Die Geschichte von Sankt Martin. Danach sind wir gemeinsam den mit hunderten von Teelichtern in Gläsern gesäumten Weg bis zum Steinplatz gewandert. Dabei hat Anton (ein ehemaliges Waldkind) Akkordeon gespielt und wir haben Laternen-Lieder dazu gesungen. Im Wald ist es um diese Zeit ganz still und dunkel. Nur unsere Laternen und die Lichter am Waldweg leuchteten. Und unsere Stimmen klangen durch den Wald… Das war sehr schön. Am Steinplatz haben wir uns dann unser leckeres Buffet mit warmer Suppe schmecken lassen. Wir haben gemütlich am Lagerfeuer gesessen, Stockbrote gegrillt, uns unterhalten, zusammen gesungen und gespielt und zum Abschluß noch eine Sankt Martin Geschichte gehört.

Hallo Ihr Lieben,
ich möchte auf diesem Wege an alle ein großes Dankeschön sagen, die an den Vor-und Nachbereitungen sowie der Organsisation mitgewirkt haben. Es war ein schönes, gelungenes und gemütliches Fest. Allein die vielen bunten Gläser, die uns den Weg „gezeigt“ haben, die musikalische Begleitung zum Steinplatz und auch am Feuer. Die Geschichte vom Sankt Martin mit dem anschließenden Teilen des Brotes rundete unser Fest zusätzlich ab. Das Essen war auch sehr lecker und die Suppen sehr reichlich.
Also noch einmal vielen Dank – ich denke auch im Namen uns aller!!!
Kathleen


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Ausflug zum „Eschenhof – Gemeinsam Gärtnern e.V.“ (14.10.2015)

„Wie oft noch schlafen, bis alle Kinder zum Eschenhof fahren?“ so hat Johanna eine Woche lang jeden Abend gefragt.
Und dann, am Mittwoch um 8.30 Uhr – endlich, alle Waldkinder fahren zum Eschenhof, einem Gemüsebauernhof im Nachbardorf! Heute wollen die Wildsprößlinge dort bei der Herbsternte auf dem Gemüseacker helfen und zum Mittag zusammen eine Suppe aus frischen Gemüse kochen.
Aber zuerst stürmen die bunten Kinder in die Gewächshäuser – dort ist es so schön warm! Oaaah, guckt mal da oben – alles voller Weintrauben! Und da! Paprika! Und Tomaten!
Es wird gepflückt, verteilt, genascht und an den verschiedenen Kräutern gerochen. „Das ist Lavendel!“ weiß Freya. Überhaupt kennt Freya sich mit Kräutern gut aus. „Zitronenmelisse, die haben wir auch zuhause!“
Nachdem alles probiert und bestimmt ist, geht es mit Schubkarre und Spaten hinunter zum Gemüseacker. Von jedem Gemüse wird dort etwas geerntet. Titus erobert die Roten Bete, Paul legt Haferwurz frei und Raj macht es sich im Mangold gemütlich. Es herrscht ein herrlich fröhliches Treiben zwischen Pastinaken, Sellerie und Zuckerhut.

Nach erfolgreicher Ernte sind die Gemüsekisten randvoll und Grit, Kerstin und Moni, die Erzieherinnen, schieben die vollbeladenen Karren den Hang wieder hinauf. Vor dem Gemüseputzraum wird das Gemüse gewaschen: Wanja übernimmt das Putzen der Möhren – er kennt sich schließlich auf dem Eschenhof sehr gut aus!
Auch Frieda ist ganz selbstverständlich unterwegs und holt Kartoffeln aus dem Gemüseputzraum. Elsa und Pauline schnippeln fleißig Petersilie und Möhren klein. Zwei große Kochtöpfe werden mit frischem Gemüse gefüllt und langsam köchelt das Gemüse zu einer duftenden Suppe vor sich hin.
Zwischendurch wird noch Stehbock-Laufbock gespielt, dann ist die Suppe fertig! Die Teller sind schnell verteilt und gefüllt. Hmmm, ist das lecker.
Und zum Nachtisch gibt es ein Pflaumenkompott von „Gärtnerin“ Hannelore.
Das war ein sehr schöner Tag!
(von Nicole)

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Ausflug auf den Eschenhof (Oktober 2015)

Am Mittwoch haben wir uns auf dem Eschenhof in Groß Rünz getroffen. Hier wohnt Nicole mit ihrer Familie und kümmert sich täglich um den Hof. Zusammen mit der Demeter Gärtnerin Marie bauen sie dort Bio-Gemüse an. Unterstützt werden die beiden von zahlreichen tatkräftigen Mitgärtnern aus der Region. „Gemeinsam Gärtnern“ heisst ihr Projekt. Hier gärtnern die Leute nach Maries Anleitung. Das macht Spass und es wird auch kräftig geerntet! Das haben wir uns heute alles ganz genau angeguckt. Zuerst waren wir in den Folientunneln, wo die leckeren Tomaten wachsen und Paprika und Auberginen und Kräuter und sogar Weintrauben! Lecker! Und warm war es da in den Tunneln! Danach sind wir noch auf den Acker gegangen, das ist ein richtiges Feld, wo das Gemüse wächst. Wir haben geguckt, was dort wohl wächst? Und wir haben die Mitgärtner vom Eschenhof bei der Arbeit beobachtet… Aber wir durften dann auch selbst Gemüse ernten, von jedem Gemüse etwas! Daraus haben wir eine köstliche Gemüsesuppe gekocht. Lecker!

Das war ein schöner Ausflug! Danke an Nicole und Marie und an die netten Gärtner vom Eschenhof! Wir kommen gerne wieder!


Ausflug zum Zirkus Morelli (Oktober 2015)

Am Donnerstag haben wir uns in Schlagsdorf auf der Festwiese getroffen, anstatt im Wald. Wir haben zusammen gefrühstückt. Dann begann die Vorstellung! Viele von uns waren zum ersten Mal im Zirkus. Das war vielleicht spannend!
„Mama, die haben da einen, der in einer Kiste war, abgestochen! Und hinterher, als der wieder aus der Kiste raus gekommen ist, war der gar nicht blutig!“ … „Und dann haben die geturnt und sich so übereinander gestapelt, wie eine Pyramide! Und die sind nicht abgestürzt.“ … „und die hatten da so ein lustiges Radio, das war wie eine Disco, und eine Frau hat immer gesagt „mach das Radio aus“ aber die haben das versteckt, und die Frau hat das Radio nicht gekriegt, die haben das sogar in einer Mülltonne versteckt, und sie ist nicht da dran gekommen, das war so witzig!“


Moni ist jetzt fest im Team (September 2015)

Seit September unterstützt uns Moni (Monika Audorff) mit 10Std/Woche als feste,
dritte Kraft im Wald. Moni hat jahrelange Erfahrung, sie hat u.a. den Waldorf
Kindergarten in Mölln mit aufgebaut und dort als Pädagogin gearbeitet. In der
Zeit, in der ihr Enkel den Waldkindergarten besucht hat, ist sie öfter
eingesprungen, wenn wir jemandem gebraucht haben. Das hat ihr so gut gefallen,
dass sie jetzt fest bei uns ist!

Darüber freuen wir uns sehr! HERZLICH WILLKOMMEN, MONI!


Sommerfest (Juni 2015)

Am 20. Juni haben wir uns, diesmal schon am Mittag, auf dem Blumen-geschmückten Steinplatz zu unserem diesjährigen Sommerfest getroffen. Zur Begrüßung haben wir alle zusammen im Kreis gesungen – auch die Eltern!­­­ Danach haben wir uns gemeinsam unser köstliches Mittagsbuffet schmecken lassen. Als alle satt waren – und vom Buffet nicht mehr viel übrig war – sind wir zu unserem neuen Bauwagen gegangen und wir Kinder durften den Bauwagen – als Überraschung – mit Blütenblättern „taufen“ und mit Papierblumen schmücken. Das hat viel Spass gemacht und sah sehr schön aus! Danach haben wir gespielt, uns unterhalten, Kuchen gegessen und hatten viel Freude bei den einzelnen Stationen, die sich das Festkommittee ausgedacht hatte:  auf dem Barfusspfad, bei dem man mit nackigen Füßen über Steine, Blätter, Sand….und auch durch Matsche gehen musste oder beim Stärkebad, das sich unbeschreiblich toll anfühlte, beim Dosenwerfen, Sackhüpfen und und und. Am Nachmittag kam eine Mutter mit zwei Ponys zum Spazierenreiten, das war natürlich ein Hit! Davon konnten wir gar nicht genug bekommen. Zum Abschluss hat das Festkommittee noch ein schönes Theaterstück aufgeführt „Wau sucht einen Bau“, das uns so gut gefallen hat, dass wir es noch mal nachspielen wollten. Danach wollte natürlich keiner nach Hause gehen. „Können wir noch hier bleiben, Mama?“ „Ich will jetzt nicht nach Hause!“ „Hier ist es soooo schön!“ …und was war am Schönsten? „Alles, Mama!“, ja, das war wirklich ein schönes Fest!


Fichtennadelhonig

Heute haben wir mit Astrid, Katharina und Lena Fichtennadel-Honig gemacht. Astrid hat uns einen Eimer Honig mitgebracht – ihr Mann ist nämlich Imker. Wir haben dann viele, ganz frische, hellgrüne, weiche Fichtentriebe gepflückt. Als wir genug gesammelt hatten, haben wir uns bei der Natur für ihre Geschenke bedankt. Die Fichtentriebe haben wir zusammen mit dem Honig in große Gläser gefüllt. Dabei wurde auch viel Honig auf den Tisch gekleckert, das hat uns aber nichts ausgemacht, den haben wir einfach aufgeschleckert. Für die fertigen Gläser haben wir hinter dem Bauwagen ein großes Loch gegraben. Hier musste jeder mal mithelfen, damit das Loch tief genug wird. Dann haben wir den Honig gut verbuddelt und einen Stock als Markierung an die Stelle gesteckt: damit wir den Honig in drei Monaten, wenn er gut gereift ist, auch wieder finden. Das hat uns viel Spass gemacht!

Danke, Astrid! Danke, Bienen!


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Hurra!!! Endlich ist er da – der neue Bauwagen!!!

 

Hurra!! Unser neuer Bauwagen ist da!!! (Mai 2015)

Nachdem wir schon im letzten Jahr die zahlreichen Arbeiten rund um den Bauwagen gemeinsam gestemmt hatten, steht er nun endlich – fertig gestrichen – auf seinem Platz neben der Eiche und strahlt uns an! Er ist größer als der alte Bauwagen, heller, wärmer und viiiiel gemütlicher. Für den Winter und die kalten Tage haben wir jetzt auch einen neuen Ofen. Das war ein langer und bisweilen steiniger Weg bis hier hin. Ohne unsere tatkräftigen Unterstützer wäre er wohl heute noch nicht hier. Herzlichen Dank an alle Mithelfer, vom Antragsteller, übers Bauen, Werken, Prüfen, Streichen, bis in den Wald an Ort und Stelle bringen… um nur einige der vielen Arbeiten zu nennen! Unser neuer Bauwagen ist wunderschön geworden! Wir freuen uns sehr!